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Dienstag regnete es während unseres Mittagessens, nachmittags auf der Burg war es windig, aber kein Regen fiel. Die Burg mit ihren Basteien, Geschützen und Kasematten war hochinteressant. Im Haupthaus waren die schottischen Throninsignien, Szepter, Krone und Schwert, ausgestellt. Wir hatten einen herrlichen Rundblick über die Stadt und ihre Umgebung, in der Ferne konnten wir noch die Brücke über den „Firth of Forth“ erkennen. Zwei Stunden Besichtigung vergingen wie im Fluge, danach besuchten wir die „Camera obscura“. Das war ein auf einem Dach montiertes Teleskop zur Beobachtung der Stadt und ihrer Bürger, erbaut im 17. Jahrhundert. Angeschlossen war eine Ausstellung über optische Täuschungen, Holographie und Farbenlehre. Diese war so faszinierend, dass wir alle über eine Stunde dort verbrachten.

Bei strömendem Regen ging es am Mittwoch per Bus quer durch die schottischen Highlands zum Loch Ness. Obwohl wir noch auf zwei verspätete Schüler warten mussten, erreichten wir dank unseres Busfahrers zeitgerecht das Schiff beim Urquart Castle. Bei Sonnenschein fuhren wir über den See, ab Inverness regnete es wieder. Wir legten an diesem Tag über 650 km zurück.

On Wednesday we had to get up very early, because a bus was waiting at 7:30 in High Street. It was very difficult for us to find the address at first. After about six hours travelling through the Highlands we arrived at “Loch Ness”. During the six hours a woman called Fran told us a lot about Edinburgh’s history. Some of us were very tired and slept a bit on the bus. At Loch Ness castle we had time to eat or to go to the toilet. Then a ship, the “Jakobite Queen”, was waiting for us. We had a trip on the boat and the weather was good, the sun was shinning. We were all at the top of the ship, looking for “Nessi” and enjoying the scenery. When we caught the bus again everybody was very tired and on our way back everybody slept the whole time.
(Reporterinnen des Tages: Grahovac Kristina & Petrikic Aleksandra)

Am Donnerstag war vormittags und nachmittags die Sprachschule eingeteilt, ab 17 Uhr konnten die Schüler einkaufen gehen und selbst unterwegs sein. Sie trafen sich alle abends am Strand von Edinburgh. Eine Schülerin hatte Magenprobleme, sie fehlte in der Schule, blieb bei ihren Gasteltern zu Hause. Ich besuchte sie am Nachmittag, da hatte sie die Krankheit schon überwunden.

Freitag war Abschluss in der Sprachschule, die das Können unserer Schüler ausdrücklich lobte. Wir fuhren mit dem Bus zur Whiskey-Destillerie in Glenkinchie ca. 20 km außerhalb Edinburghs. Die dortige Führung wurde zu unserer Überraschung von einer Wienerin gehalten, die es nach Edinburgh „der Liebe wegen“ verschlagen hatte. Es war sehr interessant und informativ, zu sehen und zu erleben, wie Whiskey entsteht. Anschließend gab es eine Verkostung, allerdings nur für die über 18jährigen. Unser Schüler Dawid genoss es, dieses Alterslimit bereits überschritten zu haben, er durfte als einziger „kosten“.

Auch am Samstag war schönes Wetter so wie die vorangegangenen Tage auch. Wir fuhren mit einem Bus nach St. Andrews, besichtigten die Burgruine, die Ruinen des katholischen Klosters und der Kirche. Bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein besuchten wir den Golfplatz in St. Andrews, saßen am Meer und wanderten durch das kleine Universitätsstädtchen.
Abends in Edinburgh nutzen wir den schönen Abend, um am Strand spazieren zu gehen und bis zu den Oberschenkeln im Wasser zu stehen. Dann war Packen und Abschiednehmen angesagt, denn um 6 Uhr früh am Sonntag holten uns die Taxis ab zum Flughafen.

Nach der Zwischenlandung in London ging es mit kurzer Verspätung weiter nach Wien.

„Könnten wir nicht noch ein paar Tage bleiben, wir haben uns eingewöhnt?“ -
„Ich fahre selbst einmal nach Edinburgh.“ -
„He, ich denke jetzt auf Englisch.“ -
„Edinburgh und das Castle haben mir sehr gefallen.“ -
„Der Unterricht in der Sprachschule war abwechslungsreich, ich redete gerne Englisch.“

Das waren die Kommentare der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, daher denke ich, haben sich der Aufwand und die Mühe der Sprachreise gelohnt.

Mag. Mistelbauer

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