Physik

 

In der Unterstufe gibt es je zwei Wochenstunden in der 2. und 3. Klasse, eine Wochenstunde in der 4. Klasse.
Der Schwerpunkt liegt in der verstehenden Beschreibung der uns umgebenden technischen Geräte und der alltäglichen Naturereignisse.
Beispielsweise:
Elektrischer Strom, seine Erzeugung, Anwendungen und Gefahren.-
Hebel und Flaschenzug, Getriebe (Gangschaltung).-
Temperatur, Erstarren, Sieden, Heiz –u.- Nährwert, Wetterelemente.-
Druck, Auftrieb und Schwimmen, Wasser –u.- Luftdruck.-
Geschwindigkeit u. Beschleunigung; Kräfte; Arbeit u. Energie.-
Atombau und Radioaktivität.

In der Oberstufe gibt es im Realgymnasium je zwei Wochenstunden 5. bis 8. Klasse; im Gymnasium in der 6. Klasse 3, dann je 2 Wochenstunden.
Hier geht es um die Herausbildung wissenschaftlichen Denkens und um fundiertes Grundlagenwissen. Der Bogen spannt sich von Mechanik und Bewegungslehre über Wärmelehre, Wellenlehre, Elektrodynamik zur modernen Physik wie Atom-, Kern- Elementarteilchenphysik bis zur Relativitätstheorie und Kosmologie.
Die Schülerinne und Schüler sollten selbst Experimente durchführen, diese auswerten und besprechen; Rechenübungen ausführen, die grundlegendes Wissen der Physik festigen. Dieses wird bei den Anwendungsbeispielen in der Mathematik-Zentralmatura vorausgesetzt.

Physik wird für viele technische Studien wie auch für die Bodenkultur als Grundlage zwei - bis viersemestrig vorgeschrieben. Aber auch beim Medizinstudium bzw. Veterinärstudium ist ein Jahr Physik (ebenso wie Chemie) verpflichtend mit Prüfungen zu absolvieren.